Textverarbeitung - BUNDESJUGENDSCHREIBEN 2011

Staffel 1
Achtungserfolg - Plätze 15 und 20 -  für die Schnellschreibstaffeln der Wirtschaftsschule PINDL

Jedes Jahr trägt die „Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien“ im „Deutschen Stenografenbund e. V.“ ihr traditionelles Bundesjugendschreiben aus. Über 20 000 SchülerInnen nehmen alljährlich deutschlandweit daran teil.

Neben verschiedenen Einzeldisziplinen gibt es einen Mannschaftswettbewerb, das Staffelschreiben. Eine Staffel besteht aus vier SchreiberInnen, von denen jede/r einen Absatz einer ihm/ihr unbekannten Textvorlage schnellstmöglich und fehlerfrei abschreiben muss. Am Ende werden Zeit und Fehler in Punkte umgerechnet.

Die Private Wirtschaftsschule PINDL Straubing GmbH schickte heuer zwei Staffeln ins Rennen. Dies sind die besten acht besten SchreiberInnen der Schule. Im bundesweiten Vergleich erreichte die 1. Staffel (siehe Bild rechts:  Andreas Zistler/11 c, Martin Schwiergollik/11 c, Jasmin Kerscher/10 a und Philipp Horner/10 a) den 15., die 2. Staffel  (Carsten Ramsauer/10 a, Albert Khouchaba/10 c, Simon Groß/8 a, Melanie Schmid/10 a) den 20. Platz.

Insgesamt waren 123 Staffeln am Start.

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60-jähriges Jubiläum: "Ab in die Zukunft"

 

Vor 60 Jahren gründete Alois Pindl in Regensburg eine private Handelschule. Am Freitagnachmittag feierte man nun in Straubing das 60-jährige Bestehen der "Pindl-Schulen", die hier in der Wirtschaftsschule die jungen Menschen auf das Berufsleben vorbereiten. Drei Generationen der Familie Pindl gestalten die privaten Schulen mit: Gründer Alois Pindl, 1. Vorsitzender des Schulvereins Pindl wird sich im Laufe des Jahres zurückziehen, dessen Sohn Günther und Enkel Markus Pindl sind als Geschäftsführer tätig. Eindrucksvolle Bilder versetzten die Gäste in die Gründungszeit 60 Jahre zurück. Trotz des Blickes zurück, stand das Jubiläum unter dem Motto: "Ab in die Zukunft".

 

Alois Pindl habe sich vor 60 Jahren als mutiger Unternehmer bewiesen und in der schwierigen Nachkriegszeit die privaten Handelsschulen gegründet, stellte Geschäftsführer Markus Pindl, der auch die Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste vornahm, eingangs fest. Mit dem Festakt wolle man das bisher Erreichte feiern, wie Christian Röhrig, der den Nachmittag moderierte, hinwies. Zunächst werfe er einen Blick zurück, so Geschäftsführer Günther Pindl. Die private Handelsschule wurde in einer Zeit gegründet, als der Staat alleine nicht in der Lage war, den Bildungswünschen nachzukommen. Der Zustrom von Schülern aus ganz Bayern bestätigte die Richtigkeit der Gründung. 1953 wurde in Straubing die Handelsschule eingerichtet, die kommenden Jahre waren von stetiger Weiterbildung mit einem umfassenden Angebot gekennzeichnet. Mit ihrem Angebot werde die Pindl-Schule den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht. Die Qualität des Fortschritts und damit die Zukunft der Schüler zu sichern, nehme immer oberste Priorität ein, stellte Günter Pindl abschließend fest.

Die Pindl-Schule habe sich in der Straubinger Schullandschaft einen guten Stellenwert erarbeitet, hob Leitender Regierungsschuldirektor Josef Liebig hervor. Mit einer passgenauen Ausbildung lasse sich die hohe Vermittlungsquote erklären, da die Wirtschaftschulen sich mit ihren Inhalten und Strukturen auf der Höhe der Zeit befinden. Die Pindl-Schule bereite nicht nur auf das duale Schulsystem, sondern auch auf die Fachoberschule vor, wies Josef Liebig hin.

Alois Pindl habe nach dem Krieg erfolgreiche Bildungsarbeit geleistet, wurde Landrat Alfred Reisinger deutlich, die Pindl-Schulen stellen einen wichtigen Baustein im Bildungsgefüge dar. Man nehme sich mit großem Engagement dem Bildungsauftrag an, zollte Reisinger vor allem dem Gründer großen Respekt. Die gute Erziehung junger Menschen komme der gesamten Region zugute, wurde Alfred Reisinger deutlich. MdL Josef Zellmeier ließ ein Grußwort verlesen und hob hervor, dass die Pindl-Schule gut in die Schullandschaft passe und für die Arbeitswelt gut gerüstete junge Menschen ausbilde. Die Pindl-Schule habe viele Hoffnungsträger mit Profil hervorgebracht, betonte MdL Reinhold Perlak, der sich an der Pindl-Schule einen soliden Grundstock für sein berufliches Leben erwerben konnte. Zur Gründung gehörte Mut, wies Oberbürgermeister Markus Pannermayr hin, Straubing sei froh, die Pindl-Schule zu haben, die in der Schullandschaft fest verankert sei. Solche Menschen, wie Alois Pindl hätten die Bundesrepublik groß gemacht, war MdB Ernst Hinsken voll des Lobes.

Alois Pindl oblag die Aufgabe, allen zu danken, die die Entwicklung der Schulen, aber auch die Jubiläumsfeier begleiteten. Die Schulleiter mit ihrem Lehrerkollegium stellen die Garanten für das hohe Ansehen der Pindl-Schule dar, dafür gebühre ihnen Dank und Anerkennung, wurde Alois Pindl deutlich. Geschäftsführer Günther Pindl leiste seit 1978 hervorragende Arbeit, im Herbst letzten Jahres übernahm Markus Pindl die Leitung der Finanzabteilung aller Schulen. Alois Pindl habe vor 60 Jahren seine Arbeit im Dienste der Jugend begonnen und werde sie jetzt im Laufe des Jahres beenden. Trotzdem wird sein Herz auch in Zukunft für die Schulen schlagen und bis an sein Lebensende mit ihnen verbunden sein, stellte Alois Pindl nachdrücklich fest. Die Schule werde verstärkt zum Ansprechpartner der Schüler/Innen und biete ihnen einen kommunikativen Lebensraum, da dies vielfach die Familien nicht mehr leisten können, ist sich Schulleiter Günter Knöspel sicher. Die Pindl-Schule habe sich seit ihrer Gründung dieser Herausforderung angenommen und werde sich ihr auch in Zukunft stellen, so Günter Knöspel.  

 

 

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Foto: Pindl Schule Jubiläum: Schulgründer Alois Pindl (1. Reihe, Mitte) mit den Grußwortredner, die zum 60-jährigen Bestehen gratulierten: Landrat Alfred Reisinger, MdL Reinhold Perlak, Geschäftsführer Markus Pindl, Schulleiter Günter Knöspel, Geschäftsführer Günther Pindl, Ltd. Regierungsschuldirektor Josef Liebig, Oberbürgermeister Markus Pannermayr und MdB Ernst Hinsken.